Sozialpolitik aktuell in Deutschland

Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung

Infografiken mit Kurzanalysen: zum Download und Ausdruck




  1. Zugangsalter in Altersrenten nach Geschlecht 1993 - 2021

    Altersrenten werden zunehmend später bezogen: 1997/1998 lagen die Werte noch bei 62,0 Jahren (Männer) bzw. 62,2 Jahren (Frauen). Seitdem ist ein kontinuierlicher Anstieg um bis zu 2 Jahren zu verzeichnen eingesetzt.

    Status vor Beginn der Altersrente nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2020

    Entgegen der Idealannahme eines bruchlosen Übergangs von einer regulären versicherungspflichtigen Beschäftigung in den nachfolgenden Rentenbezugs erfüllet in der Realität nur ein Teil der Versicherten diese Voraussetzungen beim Erstbezug einer Altersrente.

    Status vor Beginn der Altersrente nach Geschlecht 2000 - 2020

    Verfolgt man die Entwicklung des Status vor Rentenbezug im zeitlichen Verlauf, lässt sich erkennen, dass etwa ab 2007/2008 der Übergang aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung deutlich an Bedeutung gewonnen hat, während vor allem die Übergangsquoten aus einer Arbeitslosigkeit stark rückläufig sind.

    1. Schichten der Alterssicherung

      Es gibt in Deutschland nicht „die“ am Schreibtisch systematisch konstruierte Alterssicherung, sondern in Abhängigkeit von der historischen Entwicklung, den gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Umbrüchen sowie den politischen Entscheidungen und Kompromissen mehrere Systeme. Es lässt sich grob zwischen vier Ebenen oder Schichten der Alterssicherung unterscheiden.


    1. Eckdaten der Gesetzlichen Rentenversicherung 2021

      Wie viele Versicherte, Rentner*innen und Renten gibt es? Wie hoch sind die Einnahmen und die Ausgaben der Rentenversicherung?

    2. Schichten der Alterssicherung

      Es gibt in Deutschland nicht „die“ am Schreibtisch systematisch konstruierte Alterssicherung, sondern in Abhängigkeit von der historischen Entwicklung, den gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Umbrüchen sowie den politischen Entscheidungen und Kompromissen mehrere Systeme. Es lässt sich grob zwischen vier Ebenen oder Schichten der Alterssicherung unterscheiden, Mehr....

      Die Versicherten in der Gesetzlichen Rentenversicherung 2020

      Die Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung für die abhängig Beschäftigten. Daneben zählen aber noch weitere Personengruppen zum Kreis der Versicherten.

      Rentenversicherungspflichtig Beschäftigte in % der Bevölkerung 2004 - 2019

      Rund 60% der Bevölkerung im Alter zwischen 15 und 64 Jahren sind aktuell rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Seit 2004 zeigt sich ein merklicher Anstieg.

      Aktiv Versicherte nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 1995 - 2020

      Die Zahl der aktiv Versicherten noch ohne Rentenbezug ist in Westdeutschland bei den Männern und Frauen deutlich angestiegen. Weniger ausgeprägt ist dies in Ostdeutschland.

      Struktur der aktiv Versicherten 2020

      Bei den Pflichtversicherten handelt es sich weit überwiegend um abhängig Beschäftigte. Hinzu kommen aber noch andere Personengruppen, die in der Gesetzlichen Rentenversicherung pflichtig ( so u.a. Arbeitslose, Pflegepersonen, kleine Gruppen von Selbstständigen) oder freiwillig versichert sind.

      Rentenversicherte Pflegepersonen 2004 - 2020

      Im Zuge der Leistungsausweitungen der Sozialen Pflegeversicherung gibt es immer mehr Personen, die Rentenversicherungsbeiträge von den Pflegekassen erhalten, weil sie ihre pflegebedürftigen Angehörigen versorgen.

    3. Zugänge von Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten und Anteil der Erwerbsminderungsrenten 2000-2021

      Jährlich werden etwa 1 Mio. Versichertenrenten (Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten) neu bewilligt. Altersrenten dominieren, Erwerbsminderungsrenten machen nur einen geringen Anteil aus. Verfolgt man die jährlichen Zugangszahlen von Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten im Zeitverlauf, so lassen sich Schwankungen erkennen. Dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich.

      Zugänge der Arten von Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten 2000 - 2021

      Unterscheidet man bei den Zugängen von Altersrenten nach den unterschiedlichen Rentenarten, lässt sich erkennen, wie sich im zeitlichen Verlauf die gesetzlichen Veränderungen ausgewirkt haben. Die Altersrenten für Frauen und nach Arbeitslosigkeit sind ausgelaufen, während auf der anderen Seite die Regelaltersrente sowie die Renten für langjährig und besonders langjährig Versicherte an Bedeutung gewinnen.

      Altersrenten nach Rentenart in % der Zugänge 2000 - 2021

      Bei Betrachtung der relativen Bedeutung der einzelnen Rentenarten bei den Rentenneuzugängen von Altersrenten zeigt sich, dass die gesetzlichen Veränderungen Wirkung zeigen. So ist ist seit 2014 ein starker Zuwachs bei der Rente für besonders langjährig Versicherte zu verzeichnen.

      Rentenarten von Frauen in % der Zugänge 2000 - 2021

      Die für Frauen über Jahrzehnte hinweg prägende besondere Altersrente ist mittlerweile ausgelaufen. Seit einigen Jahre dominieren bei Frauen die vorgezogenen Altersrenten für langjährig Versicherte und für besonders langjährig Versicherte.

      Rentenarten von Männern in % der Zugänge 2000 - 2021

      Zwar ist die Regelaltersrente die wichtigste Rentenart bei den Altersrentenneuzugängen der Männer. Doch weit mehr als die Hälfte der Neuzugänge nehmen die drei unterschiedlichen Formen von vorgezogenen Altersrenten in Anspruch. Von besonderer Bedeutung ist hier die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

    4. Abschläge bei Altersrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Viele vorgezogene Altersrenten werden durch Abschläge gekürzt. Dabei gibt es Unterschiede zwischen West und Ost sowie zwischen Männern und Frauen.

      Abschläge bei Altersrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2005 - 2021

      Der Anteil der Altersrenten, die von Abschlägen betroffen sind, geht seit 2011 deutlich zurück; das gilt auch für die Zahl der Abschlagsmonate. Dahinter steht, dass die Möglichkeiten zum vorgezogenen Rentenbezug stark eingeschränkt worden sind. Allerdings kommt es im Zuge der Heraufsetzung der Regelaltersgrenze mittlerweile zu einer Umkehr.

      Abschläge bei Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Bei nahezu allen Versicherten, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen, wird diese Rente durch Abschläge gekürzt.

    5. Rentenbestand nach Rentenarten und Geschlecht 2021

      In Deutschland werden aktuell gut 26 Mio. Renten gezahlt. Darunter befinden sich mehrheitlich Renten an Frauen. Zu unterscheiden ist jeweils zwischen Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten.

      Versicherten- und Hinterbliebenenrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 1995 - 2021

      In den Jahren seit 1995 hat sich in Westdeutschland der Rentenbestand stark erhöht. In Ostdeutschland zeigt sich hingegen nur ein leichter Zuwachs.

      Zahl der Rentner*innen (Einzel- u. Mehrfachrentner*innen) 2021

      Da eine Person aus der Rentenversicherung zwei Renten beziehen kann, nämlich eine eigene Rente und eine Hinterbliebenenrente, ist die Zahl der Renten höher als die der Rentner*innen.

      Rentenbezugsdauer und Rentenzugangsalter, Westdeutschland 1980 - 2021

      Als Folge des kontinuierlichen Anstiegs der ferneren Lebenserwartung hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer ständig erhöht. Da auch das durchschnittliche Zugangsalter angestiegen ist, ist der Anstieg der Rentenbezugsdauer abgebremst worden ist.

    6. Durchschnittliche Rentenhöhen nach Rentenart und Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Die durchschnittliche Höhe der Zahlbeträge aller laufenden Renten hängt zentral von der Rentenart und vom Geschlecht ab. Auch die Unterschiede zwischen West und Ost sind beträchtlich.

      Höhe der Regelaltersrenten im Vergleich zwischen West- und Ostdeutschland, nach Geschlecht 1992 - 2021

      Betrachtet man nur die Höhe der Regelaltersrenten und unterscheidet nach Geschlecht sowie Ost und West, zeigt sich, das vor allem bei den Renten für Frauen die Regelaltersrenten im Osten höher liegen als im Westen. Dies ist eine Folge der unterschiedlichen Erwerbsteilhabe von Frauen in der vormaligen DDR bzw. in den neuen Bundesländern. Doch auch bei den Männern gibt es deutliche Unterschiede.

      Verteilung der Zahlbeträge von Versichertenrenten nach Geschlecht 2021

      Die Versichertenrenten (Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten) weisen in ihrer Höhe eine große Spannweite auf. Betrachtet man die Verteilung der Zahlbeträge der Renten auf einzelne Zahlbetragsgruppen, wird sichtbar, dass viele Frauen nur eine sehr niedrige Rente beziehen, während hohe Renten sich nahezu ausschließlich auf Männer konzentrieren.

      Verteilung der Zahlbeträge von Versichertenrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Bei der Verteilung der Versichertenrenten im Bestand zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. So ist der Anteil der Frauen, die nur sehr niedrige Rentenzahlbeträge erhalten, im Osten viel geringer als im Westen.

      Verteilung der Zahlbeträge von Witwenrenten und Versichertenrenten von Frauen, Westdeutschland 2021

      Neben den Versicherungsrenten (Alters- und Erwerbsminderungsrenten) zahlt die Rentenversicherung auch Hinterbliebenenrenten. Gerade für Frauen haben Witwenrenten eine große Bedeutung. Während sich die (eigenständigen) Altersrenten von Frauen auf die niedrigen Zahlbetragsgruppen konzentrieren, liegen die (abgeleiteten) Witwenrenten eher im mittleren Einkommensbereich.

    7. Durchschnittliche Rentenhöhe der Zugangsrenten nach Rentenart, Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Die durschnittlichen Zahlbeträge der neu zugegangenen Altersrenten unterscheiden sich maßgeblich, wenn nach Rentenarten, Geschlecht und West- bzw. Ostdeutschland unterschieden wird. Auch zeigen sich Abweichungen gegenüber der Verteilungsstruktur der Bestandsrenten.

      Durchschnittliche Höhe von Altersrenten im Jahr des Rentenzugangs nach Geschlecht und Rentenarten, Westdeutschland 2000 - 2021

      Die Höhe durchschnittlichen Zugangsrenten (nach Rentenarten) im Jahr des Rentenzugangs in Westdeutschland hat sich je nach Rentenart  zwischen 2000 und 2014 nur schwach verändert. Erst ab 2014 zeigt sich ein Anstieg. Allerdings ist bei dieser Darstellung die Rentenanpassung noch nicht berücksichtigt.

      Durchschnittliche Höhe von Altersrenten im Jahr des Rentenzugangs nach Geschlecht und Rentenarten, Ostdeutschland 2000 - 2021

      Die Höhe durchschnittlichen Zugangsrenten (nach Rentenarten) im Jahr des Rentenzugangs in Ostdeutschland hat sich seit 2014 deutlich nach oben entwickelt. Allerdings ist bei dieser Darstellung die Rentenanpassung noch nicht berücksichtigt.

      Aktuelle Höhe (2021) der durchschnittlichen Altersrenten nach Zugangsjahr und Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2000 - 2021

      Beim Vergleich der durchschnittlichen Höhe der jeweils neu zugegangenen Altersrenten im Verlauf der Jahre seit 2000 (unterschieden nach Geschlecht sowie West und Ost) muss die Entwicklung des aktuellen Rentenwert berücksichtigt werden. Tut man dies, wird sichtbar, dass die Unterschiede je nach Zugangsjahr gravierend ausfallen.

      Durchschnittliche Höhe von Erwerbsminderungsrenten im Jahr des Rentenzugangs 2000 - 2020

      Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2000 - 2021

      Die Zahlbeträge der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten sind bis 2011 stark gesunken. Seitdem zeigt sich eine aufsteigende Entwicklung. Die Rentenanpassung wird bei dieser Darstellung nicht berücksichtigt.

      Aktuelle Höhe (2021) der durchschnittlichen Erwerbsminderungsrenten nach Zugangsjahr und Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2000 - 2021

      Beim Vergleich der durchschnittlichen Höhe der jeweils neu zugegangenen Erwerbsminderungsrenten im Verlauf der Jahre seit 2000 muss die Entwicklung des aktuellen Rentenwert berücksichtigt werden. Tut man dies, wird folgendes Ergebnis sichtbar: Je später das Zugangsjahr, desto niedriger der Zahlbetrag. Erst seit 2014 zeigt sich eine Aufwärtsentwicklung.

      Verteilung der Zahlbeträge von Altersrenten nach Geschlecht 2020

      Die neu zugegangenen Altersrenten in Gesamtdeutschland weisen in ihrer Höhe eine große Spannweite auf. Betrachtet man die Verteilung der Zahlbeträge der Renten auf einzelne Zahlbetragsgruppen, wird sichtbar, dass Niedrigrenten ein hohes Gewicht haben, dies gilt insbesondere für die Renten von Frauen. Demgegenüber ist der Bereich der hohen Zahlbeträge im Rentenzugang gering besetzt.

      Verteilung der Zahlbeträge von Altersrenten im Zugang nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2020

      Vergleicht man die Verteilung der Zahlbeträge der neu zugegangenen Renten auf einzelne Zahlbetragsgruppen zwischen West und Ost, zeigt sich, dass Niedrigrenten in Westdeutschland ein sehr hohes Gewicht haben. Demgegenüber ist der Bereich der mittleren und höheren Zahlbeträge gering besetzt. In Ostdeutschland zeigt sich eine weniger starke Spreizung.

    8. Verteilung der Versicherungsjahre nach Geschlecht, Westdeutschland 2021

      Männer weisen einen langen, in der Regel ununterbrochenen Erwerbs- und Versicherungsverlauf auf. Bei den Frauen in Westdeutschland trifft dies nicht zu.

      Verteilung der Versicherungsjahre nach Geschlecht, Ostdeutschland 2021

      Im Unterschied zu den alten Bundesländern weisen in den neuen Bundesländern die Frauen mehrheitlich lange Beschäftigungs- und Versicherungszeiten auf.

      Durchschnittliche Entgeltpunkte und Versicherungsjahre nach Geschlecht, Westdeutschland 2000 - 2021

      Männer in Westdeutschland weisen nicht nur deutlich mehr Versicherungsjahre auf als Frauen. Auch die durchschnittlichen Entgeltpunkte je Versicherungsjahr liegen merklich höher als die der Frauen niedriger.

    9. Zugänge von Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten und Anteil der Erwerbsminderungsrenten 2000 - 2021

      Jährlich werden etwa 1 Mio. Versichertenrenten (Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten) neu bewilligt. Altersrenten dominieren, Erwerbsminderungsrenten machen nur einen geringen Anteil aus. Verfolgt man die jährlichen Zugangszahlen von Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten im Zeitverlauf, so lassen sich Schwankungen erkennen. Dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich.

      Zugänge von vollen und teilweisen Erwerbsminderungsrenten 2000 - 2021

      Bei den Erwerbsminderungsrenten ist zwischen vollen und teilweisen Renten zu unterscheiden. Teilweise Erwerbsminderungsrenten werden aber nur recht selten bewilligt werden. Ihr Anteil an allen Erwerbsminderungsrenten ist im Verlauf der beobachteten Jahre gesunken.

      Durchschnittliches Zugangsalter in Erwerbsminderungsrenten nach Geschlecht 2000 - 2021

      Für die Bewilligung von Erwerbsminderungsrenten ist das Alter der Betroffenen unerheblich. Maßgeblich sind die Erfüllung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen und die Bewertung der noch vorhandenen Erwerbsfähigkeit. Auch Menschen im jüngeren und mittleren Alter können deshalb - als Folge einer Erkrankung oder Behinderung - eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Das durchschnittliche Zugangsalter bei Erwerbsminderungsrenten steigt seit 2004 kontinuierlich an.

      Durchschnittliche Höhe von Erwerbsminderungsrenten im Jahr des Rentenzugangs 2000 - 2021

      Die Zahlbeträge der jeweils neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten sind bis 2011 stark gesunken. Seitdem zeigt sich eine aufsteigende Entwicklung. Allerdings ist dabei die jährliche Rentenanpassung noch nicht berücksichtigt.

      Aktuelle Höhe (2021) der durchschnittlichen Erwerbsminderungsrenten nach Zugangsjahr und Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2000 - 2021

      Beim Vergleich der durchschnittlichen Höhe der jeweils neu zugegangenen Erwerbsminderungsrenten im Verlauf der Jahre seit 2000 muss die Entwicklung des aktuellen Rentenwert berücksichtigt werden. Tut man dies, wird folgendes Ergebnis sichtbar: Je später das Zugangsjahr, desto niedriger die aktuell ausgezahlte Erwerbsminderungsrente. Erst seit 2014 zeigt sich eine Aufwärtsentwicklung.

      Höhe von vollen und teilweisen Erwerbsminderungsrenten im Jahr des Zugangs nach Geschlecht 2000 - 2021

      Die teilweisen Erwerbsminderungsrenten fallen deutlich niedriger aus als die vollen Renten. Dies ist nicht verwunderlich, da die Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung mit dem Rentenartfaktor von 0,5 berechnet werden, also nur halb so hoch wie die Rente wegen voller Erwerbsminderung sind. Sie sollen als Zuschuss zum reduzierten (Teilzeit)Erwerbseinkommen dienen.

      Verteilung der Zahlbeträge von Erwerbsminderungsrenten im Rentenzugang, West- und Ostdeutschland 2020

      Die Verteilung der im Jahr 2020 neu zugegangen Erwerbsminderungsrenten unterscheidet sich zwischen West und Ost.

      Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten und Altersrenten nach Geschlecht, West- und Ostdeutschland 2021

      Bei nahezu allen Versicherten, die erstmalig eine Erwerbsminderungsrente beziehen, wird diese Rente durch Abschläge gekürzt.

      Aufstockung von Alters- und Erwerbsminderungsrenten durch die Grundsicherung 2003 - 2021

      Vor allem die Erwerbsminderungsrenten müssen recht häufig durch Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgestockt werden. Bei Altersrenten ist das hingegen seltener der Fall.

      Grundsicherungsbedarf und durchschnittliche Höhe der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten 2005 - 2020

      Die Bedarfssätze der Grundsicherung einschließlich Unterkunftskosten liegen seit einigen Jahren deutlich über den durchschnittlichen Zahlbeträgen der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten (Vollrenten). Erst ab 2020 kommt es zu einer Verbesserung.

      • weitere Informationen zu Diagnosen bei Erwerbsminderungsrenten im Bereich Arbeitsbedingungen & Arbeitszeit: V. Erwerbsminderung
    10. Rentenanpassung, Standardrente und Rentenniveau 1991 - 2022

      Die Standardrente (45 Entgeltpunkte) ist eine statistische Rechengröße. Je nach Höhe der jährlichen Rentenanpassung erhöht sich auch die Standardrente. Zu unterscheiden ist zwischen Brutto- und Nettowerten. Bei allen Größen zeigen sich immer noch Unterschiede zwischen Ost und West.

      Rentenanpassung in West- und Ostdeutschland 1980 bzw. 1991 - 2022

      In den alten Bundesländern haben sich die Anpassungssätze ab Mitte der 90er Jahre verringert. Von 2004 bis 2006 und 2010 gab es sogar „Nullrunden“ Dahinter stehen sowohl die abgeschwächte Lohnentwicklung als auch die Veränderungen in der Rentenformel. Seit 2012 fallen die Anpassungen höher aus, dies insbesondere in den neuen Bundesländern.

      Aktueller Rentenwert Ost im Vergleich zum aktuellen Rentenwert West 1992 - 2022

      Immer noch liegt die Standardrente in Ostdeutschland niedriger als in Westdeutschland. Allerdings zeigt sich nach einer Phase der Verlangsamung des Anpassungsprozesses seit 2014 wieder ein deutlicher Aufholprozess. Bis 2025 sieht das Gesetz ein einheitliches Rentenrecht und damit auch einheitliche Standardrenten vor.

      Entwicklung der Standardrente netto vor Steuern, nominal und preisbereinigt 1991 - 2021

      Die Standardrente netto vor Steuern (Westdeutschland) hat sich ab 2003 nur schwach erhöht. Bereinigt man die nominale Rentenhöhe um den Anstieg der Verbraucherpreise, lässt sich in preisbereinigten Werten über viele Jahre hinweg sogar ein deutliches Minus erkennen. Das hat sich seit 2010 geändert.

      Entwicklung des Netto-Rentenniveaus vor Steuern 1990 - 2035

      Das Netto-Rentenniveau vor Steuern ist in den Jahren seit 1990 mehr oder minder kontinuierlich gesunken. Es lagim Jahr 2019 bei 48,1% und wird sich nach den Vorausberechnungen der Bundesregierung bis 2035 weiter auf 44,9% verringern. Die Veränderungen in der Rentenanpassungsformel machen sich hier bemerkbar. Allerdings wirkt bis 2025 eine "Haltelinie" von 48%.

      Überschneidung von Grundsicherungsbedarf und Rente bei sinkendem Rentenniveau 2010, 2020, 2030, 2045

      Gefragt wird, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Netto-Rente vor Steuern mindestens das Grundsicherungsniveau erreicht. Im Ergebnis zeigt sich, dass bei sinkendem Rentenniveau immer mehr Versicherungsjahre vorliegen müssen. Dies führt zu grundlegenden Legimationsproblemen der Rentenversicherung: Warum über viele Jahre Beiträge zahlen, wenn das Leistungsniveau gerade einmal die Leistungen der beitragsunabhängigen Grundsicherung erreicht?

    11. Einnahmen und Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung 2021

      Die Einnahmen der Rentenversicherung beruhen zu fast drei Viertel aus Beiträgen, hinzu kommen die Bundeszuschüsse, die ein Viertel der Einnahmen ausmachen. Bei den Ausgaben dominieren naturgemäß die Rentenzahlungen.

      Rentenausgaben nach Rentenarten 1960 - 2020

      Unterteilt man die Rentenausgaben der GRV nach Rentenarten, so gibt es eine eindeutige Reihenfolge: Mehr als drei Viertel werden für die Altersrenten ausgegeben, knapp 15% für die Hinterbliebenenrenten und 6,8% für die Erwerbsminderungsrenten. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte zeigen sich dabei erhebliche Verschiebungen: Der Anteil der Hinterbliebenen- wie auch der Erwerbsminderungsrenten an den Gesamtausgaben sinkt kontinuierlich.

      Beitragssätze zur Gesetzlichen Rentenversicherung 1950 - 2022 und bis 2030

      Die Beitragssätze zur Gesetzlichen Rentenversicherung sind bis Mitte der 1980er Jahre auf 19,2 % angestiegen. Seitdem verläuft die Beitragssatzentwicklung aber bemerkenswert stabil. Seit 2012 ist der Beitragssatz sogar dreimal abgesenkt worden.

      Beitragssätze zur Gesetzlichen Rentenversicherung und Anteil der Rentenversicherung am Bruttoinlandsprodukt 1990 - 2021

      Bei den Beitragssätzen zur GRV hat es in den letzten Jahren Schwankungen gegeben, die aber insgesamt nicht stark ausgeprägt waren. Ins Auge springt, dass trotz der demografischen Belastungen der Beitragssatz seit numehr vielen Jahren auf einem niedrigen Niveau liegt. Der Anteil der GRV-Ausgaben am BIP weist - mit Ausnahme der Folgen der Corona-Pandemie - lediglich kleine Schwankungen auf.

      Finanzierung der Alterssicherung: Gesamtbelastung der Arbeitnehmer*innen 1957 - 2021

      Soll im Alter der Lebensstandard gesichert werden, dann müssen als Folge des sinkenden Rentenniveaus die gesetzlichen Renten durch Leistungen aus der privaten oder betrieblichen Altersversorgung aufgestockt werden. Die Finanzierung dieser zusätzlichen Absicherung erfolgt allein durch die Arbeitnehmer*innen.

      Anteil der Bundeszuschüsse an den Ausgaben der Rentenversicherung 1957 - 2021

      Die Ausgaben der Rentenversicherung lassen sich nicht allein über Beitragseinnahmen finanzieren, ergänzend kommt der Bundeszuschuss hinzu. Der Bundeszuschuss ist ab 1990 angehoben worden. Aktuell deckt der Bundeszuschuss knapp ein Viertel der Ausgaben der GRV ab.

      Bundesmittel an die Gesetzliche Rentenversicherung 2020

      Der Bund beteiligt sich mit einem erheblichen Mitteleinsatz an der Finanzierung der GRV. Neben den Zuschüssen spielen auch die Beiträge des Bundes für Kindererziehungszeiten eine wichtige Rolle.

      Entwicklung der Rücklagen der Gesetzlichen Rentenversicherung 1990 - 2021

      Die Gesetzliche Rentenversicherung finanziert sich im Umlageverfahren, die Rücklagen sollen kurzfristige Liquiditätsengpässe ausgleichen. Die steigenden Rücklagen seit 2010 haben Beitragssatzsenkungen möglich gemacht. Allerdings reichen die Rücklagen nur dazu aus, um etwa 1,5 Monatsausgaben zu finanzieren.


  2. Aktiv Versicherte mir Anwartschaften auf eine betriebl. Altersversorgung 2001 - 2019

    Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung hat seit 2011 kaum noch zugenommen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich in diesen Jahren die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt und der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Besonderen stark erhöht hat, so dass der Beschäftigtenanteil mit betrieblicher Vorsorge gesunken ist.

    Aktive Anwartschaften der betrieblichen Altersversorgung nach Durchführungswegen 2001 - 2019

    Betrachtet man die Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung, so zeigt sich, dass sich ein Großteil der Anwartschaften auf die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bzw. auf die öffentlichen Zusatzversorgungsträger konzentriert. Pensionsfonds in der Privatwirtschaft haben eine (noch) geringe Bedeutung.

    Beschäftigte mit betrieblicher Altersversorgung nach Betriebsgröße in der Privatwirtschaft 2019

    Die Betriebsgröße hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verbreitungsgrad der betrieblichen Altersversorgung. In Großbetrieben mit mehr als 1.000 Beschäftigten wird die überwiegende Mehrzahl der Beschäftigten erfasst. In Kleinbetrieben mit weniger als 10 Beschäftigten haben weniger als ein Drittel der Beschäftigten einen Anspruch.

    Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung nach Wirtschaftszweigen (Privatwirtschaft) 2019

    Auch die Branchenzugehörigkeit hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verbreitungsgrad der betrieblichen Altersversorgung. Insbesondere in vielen Branchen des Dienstleistungssektors (z.B. Gastgewerbe, Handel) hat ein nur kleiner Teil der Beschäftigten einen Leistungsanspruch.

    Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung nach Wirtschaftszweigen 2001 - 2019

    Die Entwicklung der Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung seit 2001 stellt sich in den verschiedenen Branchen unterschiedlich dar.

    Finanzierungsformen der betrieblichen Altersversorgung 2001 und 2019

    Bei der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung reicht die Bandbreite von der Finanzierung ausschließlich durch den Arbeitgeber bis zu einer Finanzierung ausschließlich durch die Arbeitnehmer*innen. Im Vergleich zu 2001 hat die reine Arbeitgeberfinanzierung stark abgenommen.

    Verteilung der Betriebsrenten nach Rentenhöhe 2019

    Der überwiegende Teil der Betriebsrenten fällt gering aus; das gilt insbesondere für die Betriebsrenten von Frauen. Bei den Männern finden sich allerdings auch höhere Auszahlungsbeträge. Dies dürften Betriebsrenten für ehemalige leitende Angestellte sein.

    Verteilung der Renten aus der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst 2019

    Die Renten aus der Zusatzversorgung der Arbeiter*innen und Angestellten im öffentlichen Dienst konzentrieren sich auf den mittleren Einkommensbereich. Im Unterschied zu den Betriebsrenten der privaten Wirtschaft gibt es nur wenig sehr hohe Zahlbeträge, aber auch nur wenig sehr niedrige Zahlbeträge.


  3. Versorgungsempfänger*innen nach Beschäftigungsbereichen 2021

    Etwa 1,7 Mio. Beamte*innen und ihre Familienangehörigen erhalten zu Jahresbeginn 2021 Versorgungsleistungen. Mehr als die Hälfte fällt in den Bereich der Länder.

    Versorgungsempfänger*innen nach Beschäftigungsbereichen 1990 - 2021

    Die Zahl der Versorgungsempfänger*innen hat sich seit Ende der 1990er Jahre deutlich erhöht. Vor allem in den Ländern zeigt sich ein starker Zuwachs.

    Versorgungsempfänger*innen nach Besoldungsgruppen 2021

    Der überwiegende Teil der Versorgungsempfänger*innen zählt zum gehobenen und höheren Dienst.

    Versorgungsausgaben nach Beschäftigungsbereichen 2000 - 2020

    Die Versorgungsausgaben der öffentlichen Haushalte steigen seit Jahren an. Besonders belastet sind die Bundesländer, da hier die meisten Beamt*innen beschäftigt sind und somit zu Versorgungsempfänger*innen werden.


  4. Mitgliederstruktur der berufsständischen Versorgungswerke nach Geschlecht 2020

    Die Versorgungswerke der verkammerten freien Berufe zählen rund 1 Mio. beitragszahlende Mitglieder. Zu der größten Gruppe gehören die Ärzt*innen.

    Schichtung der Höhe der Renten aus einer berufsständischen Versorgung 2019

    Die Renten aus einer berufsständischen Versorgung in Westdeutschland fallen weit höher aus als die Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung.


  5. Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 2003 - 2021

    Die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten, ist seit 2003 deutlich gestiegen. Gut zur Hälfte handelt es sich hierbei um Personen, die ihre unzureichenden Erwerbsminderungsrenten aufstocken müssen.

    Empfängerquoten von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 2003 - 2021

    Zwar hat die Empfängerzahl von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung seit 2003 stark zugenommen, aber die Empfängerquote ist noch gering.

    Aufstockung von Alters- und Erwerbsminderungsrenten durch die Grundsicherung 2003 - 2021

    Vor allem die Erwerbsminderungsrenten müssen recht häufig durch Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgestockt werden. Bei Altersrenten ist das hingegen nur selten der Fall.

    Grundsicherungsbedarf und durchschnittliche Höhe der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten 2005 - 2020

    Die Bedarfssätze der Grundsicherung einschließlich Unterkunftskosten liegen seit einigen Jahren deutlich über den durchschnittlichen Zahlbeträgen der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten (Vollrenten).

    Sinkendes Rentenniveau und Überschneidung von Grundsicherung und Rente 2010, 2020, 2030 und 2045

    Gefragt wird, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Netto-Rente vor Steuern mindestens das Grundsicherungsniveau erreicht. Im Ergebnis zeigt sich, dass bei sinkendem Rentenniveau immer mehr Versicherungsjahre vorliegen müssen. Dies führt zu grundlegenden Legimationsproblemen der Rentenversicherung: Warum über viele Jahre Beiträge zahlen, wenn das Leistungsniveau gerade einmal die Leistungen der beitragsunabhängigen Grundsicherung erreicht?

    Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und Rentenansprüche 2021

    Ein großer Teil der Grundsicherungsempfänger bezieht überhaupt keine Rente. Das gilt vor allem für Erwerbsgeminderte.


  6. Förderkonditionen der privaten Altersvorsorge (Riester-Förderung) 2022

    Bei der Riester-Förderung wird zwischen der Grundzulage und Kinderzulage unterschieden. Zudem müssen Mindest- und Sockelbetrag berücksichtigt werden.

    Entwicklung der geförderten privaten Altersvorsorge nach Vorsorgeträgern 2001 - 2022

    Die Daten lassen bis 2009 einen starken Anstieg der geförderten privaten Altersvorsorge (Riester-Renten) erkennen, danach hat sich der Boom abgeflacht. Seit 2012 stagniert die Entwicklung und seit 2018 setzt sogar ein Rückgang ein.

    Einkommensstruktur der geförderten Personen 2002 - 2018

    Verfolgt man die Einkommensstruktur der "Riester" geförderten Personen im Zeitverlauf, wird sichtbar, dass der Anteil der Personen mit einem höheren Einkommen stetig gestiegen ist.

    Volumen der staatlichen Riester-Förderung 2002 - 2019

    Die staatliche Förderung von Riester-Verträgen durch Zulagen und steuerliche Absetzbeträge führt zu einem erheblichen Finanzierungsaufwand.


  7. Einkommensquelle der älteren Bevölkerung, Westdeutschland 2019

    In Westdeutschland erhalten mehr als 80% der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren eine Rente aus der GRV. Eine durchaus wichtige Rolle spielen aber auch die Renten aus der betrieblichen Altersversorgung und die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst.

    Einkommensquelle der älteren Bevölkerung, Ostdeutschland 2019

    In Ostdeutschland ist der „Einkommensmix“ im Alter im Unterschied zu Westdeutschland nur sehr schwach ausgeprägt. Nahezu die gesamte ältere Bevölkerung ab 65 Jahren erhält Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung. Bis auf die betrieblichen Renten spielen alle anderen Alterssicherungssysteme keine Rolle.

    Verteilung der Gesamteinkommen im Alter 2019

    Bei der Verteilung der Gesamteinkommen älterer Menschen ist zwischen Ehepaaren oder Alleinstehenden zu unterscheiden. Niedrige Alterseinkommen konzentrieren sich auf Alleinstehende, und hier insbesondere auf Frauen. Bei Paaren ist zu berücksichtigen, dass das Einkommen für zwei Personen reichen muss.

    Struktur der Gesamteinkommen der älteren Bevölkerung in %, nach Geschlecht, Gesamt-, West- und Ostdeutschland 2019

    In Ostdeutschland bestimmen die Renten aus der Rentenversicherung zu insgesamt etwa 90% das Gesamteinkommen der Älteren. In Westdeutschland ist die Bedeutung der gesetzlichen Renten geringer, die anderen Sicherungssysteme haben eine relevante Bedeutung.