Einkommensverteilung & Armut

Infografiken mit Kurzanalysen: zum Download und Ausdruck


I. Gesamtwirtschaftliche Einkommensverteilung

II. Tarifbindung, Tarifverdienste, Mindestlöhne

III. Bruttoverdienste

IV. Niedriglöhne

  • Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland 1995 - 2019

    Etwas ein Fünftel aller Beschäftigten arbeitet 2019 im Niedriglohnsektor. Als Niedriglöhne gelten Bruttoarbeitsentgelte in der Stunde, die niedriger liegen als zwei Drittel des durchschnittlichen Stundenlohnes (Median). Im Jahr 2019 fielen Löhne unterhalb von 11,50 € in den Niedriglohnbereich...

  • Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland 2019

    Die Gruppe der etwa 7,2 Mio. Personen, die 2019 zu einem Niedriglohn arbeiten, ist nicht homogen: Ein besonders hohes Risiko tragen Minijobber*innen, Jugendliche, Unqualifizierte, befristet Beschäftigte und Ausländer*innen. Aber: Wenn man die Beschäftigtenanteile berücksichtigt, stellt sich das Bild anders dar. Mehr....

V. Brutto- und Nettolöhne

  • Steuer- und Beitragsabzüge, Nettoeinkommen 1991 - 2021, lediger Durchschnittsverdiener

    Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt der Arbeitnehmer liegt nach den Berechnungen des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2021 bei 36.978 Euro jährlich, also etwa 3.081 Euro im Monat. Davon bleiben netto 24.539 Euro übrig. Mehr....

  • Steuer- und Beitragsabzüge; Kindergeld, Nettoeinkommen 1991 - 2021, Durchschnittsverdiener, verheirateter Alleinverdiener

    Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt eines verheirateten Arbeitnehmers/Alleinverdiener mit zwei Kindern liegt nach den Berechnungen des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2021 bei 36.978 Euro jährlich, also etwa 3.081 Euro im Monat. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben und unter Hinzurechnung des Kindergeld erreicht das verfügbare Einkommen einen Betrag von bei 32.869 Euro. Mehr....

  • Steuer- und Beitragsabzüge im Verdienstbereich zwischen 0 und 9000 Euro/Monat ab 10/2022

    Ab 10/2022 gilt: Erst wenn mit einem Beschäftigungsverhältnisse mehr als 1.600 Euro verdient wird (Überschreiten der Midi-Job Schwelle), fallen volle Sozialversicherungsbeiträge an. Werden allerdings die Beitragsbemessungsgrenzen überschritten, mindern sich die Belastungen durch Beitragsabzüge wieder. Fasst man die Abzüge durch Lohnsteuer und Arbeitnehmerbeiträge zusammen, errechnet sich die Gesamtabgabenbelastung. Mehr....

  • Steuer- und Beitragsabzüge im Verdienstbereich zwischen 0 und 7000 Euro/Monat im Jahr 2021

    Bis 09/2022 endete der Übergangsbereich/Midijobsektor bei einem Einkommen von mehr als 1.300 Euro. Betrachtet man die Einkommen bis hin zu 7.000 Euro im Monat zeigt sich, dass zwar die Steuern mit steigendem Einkommen zunehmen, zugleich aber auch die Beitragsbelastung beim Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenzen sinkt, Mehr....

  • Nettoeinkommen Steuerklasse I bzw. IV im Minijob- und Übergangsbereich, ab 10/2022

    Ab 10/2022 kann von einem Midijob oder einem sozialversicherungspflichtigen Übergangsbereich gesprochen werden, wenn Beschäftigte monatlich mehr als 520 Euro und höchstens 1600 Euro verdienen. Zwar setzen Beitragssätze nur bei 0,1 % ein und steigen erst langsam an, aber die Besteuerung macht den Unterschied, wenn die Nettoeinkommen betrachtet werden.  In der Steuerklasse I fallen die Abzüge niedrig aus. Mehr....

  • Nettoeinkommen Steuerklasse I bzw. IV im Minijob- und Übergangsbereich, bis 09/2022

    Bis 09/2022 begrenzte sich der sozialversicherungspflichtige Übergangsbereich auf die Spanne zwischen 450 Euro und 1.300 Euromonatlich mehr als 520 Euro und höchstens 1600 Euro im Monat verdienen. Zwar setzen Beitragssätze nur bei 0,1 % ein und steigen erst langsam an, aber die Besteuerung macht den Unterschied, wenn die Nettoeinkommen betrachtet werden.  In der Steuerklasse I fallen die Abzüge niedrig aus. Mehr....

  • Nettoeinkommen Steuerklasse V im Minijob- und Übergangsbereich, ab 10/2022

    Ab 10/2022 kann von einem Midijob oder einem sozialversicherungspflichtigen Übergangsbereich gesprochen werden, wenn Beschäftigte monatlich mehr als 520 Euro und höchstens 1600 Euro verdienen. Zwar setzen Beitragssätze nur bei 0,1 % ein und steigen erst langsam an, aber die Besteuerung macht den Unterschied, wenn die Nettoeinkommen betrachtet werden.  In der Steuerklasse V fallen die Abzüge hoch aus, so es beim Verlassen eines Minijobs immer noch zu Einkommensverlusten kommen kann. Mehr....

  • Nettoeinkommen Steuerklasse V im Minijob- und Übergangsbereich, bis 09/2022

    Bis 09/2022 war für Beschäftigte in der Steuerklasse V der Übergang von einem Mini- in einen Midijob mit einem erheblichen Einkommensverlust verbunden. Der im Vergleich zur Neuregelung hohe Eingangsbeitragssatz und die hohe Steuerlast führten zu einem Absinken des Nettoeinkommens. Mehr....

VI. Brutto-/Nettoverdienste und Grundsicherungsniveau

VII. Haushaltseinkommen (Brutto und Netto)

Datenbasis Laufende Wirtschaftsrechnungen

Datenbasis SOEP

VIII. Einkommensarmut

1. Datenbasis SOEP

2. Datenbasis Mikrozensus

3. Grundsicherung und Einkommensarmut

IX. Überschuldung

X. Vermögensverteilung

  • Verteilung des individuellen Nettovermögens 2002 - 2017

    Die Vermögensverteilung weist große Ungleichgewichte auf. Unterteilt man die individuellen Vermögen (pro Person) nach Dezilen, zeigt sich dass das oberste Dezil, also die vermögensreichsten 10 % aller Personen, nahezu 60 % des Gesamtvermögens auf sich vereinigen. Mehr...

  • Verteilung der Nettovermögen der Haushalte, 1998 - 2018

    Die Vermögensverteilung weist große Ungleichgewichte auf. Unterteilt man die Vermögen der Haushalte nach Dezilen, zeigt sich dass das oberste Dezil, also die vermögensreichsten 10 % aller Haushalte, gut 50 % des Gesamtvermögens auf sich vereinigen. Mehr...