Der Referentenentwurf für das geplante Pflegeneuordnungsgesetz sieht unter anderem eine Einschränkung der sozialen Absicherung für Pflegepersonen vor: Die Beiträge, die von der Pflegeversicherung als sog. versicherungsfremde Leistung an die Rentenabsicherung gezahlt werden, sollen in Zukunft auf 70 Prozent der bisherigen Beträge gesenkt werden.
Zwar sind davon die rund 1,2 Mio. pflegenden Angehörigen (im Jahr 2024) noch nicht betroffen. Aber das Signal ist klar und angesichts steigender gesellschaftlicher Pflegeaufgaben kontraproduktiv: Die Übernahme von Care-Arbeit für die Pflege wird zu einer riskanten Entscheidung für die eigene soziale Absicherung im Alter.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
Pflegeneuordnungsgesetz (BuReg)
Abschaffung der abschlagsfreien Frühverrentung (Bertelsmann)
Benchmarking Working Europe 2026 (ETUI)
Paritätischer Armutsbericht 2026: Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit
Sozialpolitik im Klimawandel (DIFIS)
Karrierechancen und Qualifizierungsbedarfe von Frauen in Teilzeit (HBS)
Reformvorschlag Ehegattensplitting (DIW u.a.)
Frühjahrsfinanzschätzung (DRV)
Aktualisierte Infografiken: X. Private Altersvorsorge, Riester-Förderung
Aktualisierte Infografiken: VIII. Elterngeld
Transfer 1/2026
Soziale Sicherheit 5/2026: Sozialstaatsreform - Umbau oder Abriss?
Kontroversen


