In Tarifverträgen einigen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Löhne für bestimmte Tätigkeiten. Das stärkt nachweislich die Einkommenssituation von Beschäftigten, schützt Unternehmen vor unfairem Wettbewerb und stärkt den Sozialstaat über die Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge.
Das Problem: Tarifverträge erfassen immer weniger Arbeitsverhältnisse - die Tarifbindung geht seit Jahren zurück. Deutschland ist aus Europa deshalb aufgefordert worden, einen nationalen Aktionsplan für mehr Tarifbindung zu entwickeln. Die Instrumente dafür sind lange bekannt. Aber die Uneinigkeit in der Regierungskoalition verhindert derzeit eine Umsetzung.
Nach den technischen Problemen im Zeitraum 21.-29. April 26 sind wir weiterhin dabei, die Informationen in allen Rubriken auf den aktuellen Stand zu bringen.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
Sozialstaat: Vom Anspruch zur Inanspruchnahme (DIFIS)
Die Bekanntheit zentraler bedarfsorientierter Leistungen (Bruckmeier et al.)
Kopplung des gesetzlichen Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung? (Brumm et al.)
Pflegeheime: Entwicklung stationärer Eigenantiel und Hilfe zur Pflege 2026-2035 (DAK)
Wenige Personen ohne Berufsabschluss kennen Weiterbildungsprämie und -geld (IAB)
Anstieg Fehlzeiten und elektronische Krankschreibung (DIW)
Eine gute Rente ist machbar (Wirtschaftsdienst)
Datensammlung zur Steuerpolitik (Bundesministerium der Finanzen)
vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2026/2027
Ärztestatistik 2025 (Bundesärtzekammer)
Beitragsentwicklung in der Sozialversicherung: Drittes Update (iGES/ DAK)
Beitragsjahre als Kriterium für Renteneintritt (DIW)
Kontroversen


