In Deutschland gilt etwa jede sechste Person (18 %) als armutsgefährdet. Arbeitslose (68 %), Alleinerziehende (34 %) und Menschen mit Migrationshintergrund (32 %) haben ein besonders hohes Armutsrisiko. Von diesen drei Gruppen profitieren lediglich Alleinerziehende mit einer Armutsreduktion von knapp 28 % leicht überdurchschnittlich von sozialstaatlichen Transferleistungen. Am stärksten wirken Sozialtransfers bei Paaren mit 2 Kindern.
Der Sozialstaat verringert das Armutsrisiko für verschiedene Personengruppen in der Gesellschaft damit unterschiedlich stark. Dies zeigt das Indikatorentableau des kürzlich erschienenen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
Ergebnisse Zukunftspakt Pflege (BMG)
Versicherungsfremde Leistungen in der GKV (IMK)
Mieten fressen Einkommen (Paritäter)
Neuregelung: Referententwurf zum Altersvorsorgereformgesetz
NWI-Index 2025 (IMK)
Prävention, Reha und EM-Rente (BuReg)
Jobsuche im Bürgergeld (Bertelsmann)
Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder (BMBFSFJ)
Flexible Übergänge in den Ruhestand (IAB)
7. Armuts- und Reichtumsbericht (BuReg)
Aktualisierte Infografik: Krankenstand/Arbeitsunfähigkeit
Stellungnahmen zum Aktivrentengesetz (BuReg)
Kontroversen


