Bevölkerung, Haushalte und Lebensformen, demografischer Wandel

Infografiken mit Kurzanalysen: zum Download und Ausdruck


I. Bevölkerung

1. Gesamtbevölkerung

  • Bevölkerung in Deutschland 2021

    Die Bevölkerung Deutschlands am 31. Dezember 2021 wird vom Statistischen Bundesamt auf 83,24 Mio. beziffert. Gegenüber den Vorjahren errechnet sich kein deutlicher Zuwachs...

  • Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland 1992 - 2021

    Die Bevölkerungszahl in Deutschland wird stark durch die Zuwanderung beeinflusst. Die Nettozuwanderung hat sich bis 2010 verringert, steigt seitdem aber wieder deutlich an. Im Jahr 2015 erreicht die Nettozuwanderung mit über 1,1 Mio. Personen ihren Höhepunkt, seit 2016 gingen die Zahlen merklich zurück. 2021 ist wiederum erstmals wieder ein Anstiegs des Wanderungssaldos zu verzeichnen. Mehr....

2. Migration

  • Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland 1992 - 2021

    Über Jahrzehnte hinweg hat sich die Einwohnerzahl in der alten Bundesrepublik (West-Deutschland) durch eine starke Zuwanderung erhöht. Dies gilt auch, wenn man auf die Nettozuwanderung schaut, die die Differenz zwischen Zuzügen und Fortzügen abbildet. Insbesondere in den Jahren 2014, 2015 und auch in den folgenden zwei Jahren ist es infolge der Fluchtbewegungen zu einem starken Plus gekommen. Mehr....

  • Wanderungssaldo zwischen Deutschland und ausgewählten EU-Staaten 2005 - 2021

    Deutschland ist ein Zuwanderungsland. Dies gilt auch für die Zuwanderung von Menschen aus den Ländern der Europäischen Union. Insbesondere für die Jahre zwischen 2009 und 2017 zeigt sich eine anhaltend hohe Nettozuwanderung (Saldo aus Zu- und Fortzügen) aus den Ländern Ost-, Südost- und Südeuropas. Mehr....

  • Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland 2005 - 2021

    Gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland (25,1 %) verfügt über einen Migrationshintergrund. In absoluten Zahl sind dies 20,56 Mio. Personen. Die Abbildung lässt erkennen, dass sich die Anzahl der Personen mit Migrationshintergrund und auch ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung vor allem seit 2011 deutlich erhöht haben. Mehr....

  • Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Bundesländern 2020 (Schaubild)

    Die bundesdurchschnittlichen Zahlen über die Bevölkerung mit Migrationshintergrund verdecken, dass es Bundesländer gibt, in denen die Anteile höher, aber auch deutlich niedriger ausfallen. Auffällig ist, dass die Anteilswerte im Norden und in erster Linie im Osten Deutschlands (ausgenommen Berlin) sehr gering sind, im Westen und Süden dagegen sehr hoch. Mehr....

  • Ausländische Bevölkerung in Deutschland 1961 - 2021

    In der Folge der anhaltend hohen Nettozuwanderung ist auch der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung gestiegen. Seit Mitte der 1990er Jahre schwanken die absoluten Zahlen zwischen 7,4 und 7,2 Mio. und die Anteilswerte zwischen 8,9 und 8,7 %.  Ein deutlicher Zuwachs ist seit 2014 zu verzeichnen. Mehr....

  • Ausländische Bevölkerung in ausgewählten Großstädten 2021

    Der bundesdurchschnittliche Wert des Bevölkerungsanteils von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit verdeckt die erheblichen Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen und Städten. Insbesondere in den Großstädten in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern sowie in Hamburg und Berlin liegen die Werte beachtlich höher. Die Spitzenposition nimmt Offenbach ein. Mehr....

3. Altersaufbau, Männer und Frauen

  • Altersaufbau der Bevölkerung 2021 (Alterspyramide)

    Die Verteilung der (männlichen und weiblichen) Bevölkerung in Deutschland nach dem Lebensalter fällt naturgemäß unterschiedlich aus. Im Grundsatz gilt, dass die Besetzungsstärke der Bevölkerung in den höheren und höchsten Altersgruppen schwächer ausfällt. Mehr....

  • Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht 2021

    Wird die Besetzungsstärke der Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht gruppiert, zeigt sich für 2021, dass der Bevölkerung in der Altersgruppe 50 bis unter 60 Jahre die größte Bedeutung zukommt. In den oberen Altersgruppen ist der Frauenanteil besonders hoch. Mehr....

  • Bevölkerung im Alter von 80 Jahre und älter 1950 - 2060

    Die Zahl der hochbetagten Bevölkerung - hier definiert als 80 Jahre und älter - ist in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen. Ende 2020 waren es rund 6 Mio. Personen. Ein weiterer Anstieg ist absehbar. Mehr....


4. Kinder

Kinder
>> siehe Infografiken "Familie, Kinder, Familienpolitik"

II. Haushalte

  • Haushalte und Bevölkerung in Haushalten 1991 und 2021

    In Deutschland lebten 2021 etwa 83 Mio. Menschen in knapp 41 Mio. Haushalten. Gegenüber 1991 hat die Zahl der Haushalte stark zugenommen. Mehr....

  • Bevölkerung in Ein- und Mehrpersonenhaushalten 1991 und 2021

    Die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung wohnt nicht alleine, sondern mit einem Partner/einer Partnerin, mit Kindern, mit Eltern oder mit anderen Personen zusammen. Das gemeinsame Zusammenleben von mehreren Personen in einem Haushalt traf 2021 auf knapp vier Fünftel (79,8%) der Bevölkerung zu. Allerdings hat im Vergleich zu 1991 die Bedeutung der Einpersonenhaushalte stark zugenommen. Mehr....

  • Ein- und Mehrpersonenhaushalte 2005, 2010, 2015, 2021

    Im Jahr 2021 bestanden ca. 59 Prozent aller Haushalte aus Mehrpersonenhaushalten (Gemeinschaften von zwei oder mehr Personen). Der zeitliche Vergleich zeigt, dass die Mehrpersonenhaushalte an Bedeutung verloren haben. Mehr....

III. Lebensformen

IV. Familienstand, Eheschließungen, Scheidungen

V. Geburten/Geburtenhäufigkeit

  • Entwicklung der Geburtenhäufigkeit 1901 - 2021

    Der Rückgang der Geburtenziffer ist kein neues Ereignis, sondern lässt sich bereits seit 1900 erkennen. Der zwischenzeitliche Zuwachs in den Nachkriegsjahren (Baby-Boom) hat diesen Trend nur unterbrochen. Seit Mitte der 1970er Jahre liegt die Geburtenziffer weitgehend konstant bei etwa 1,4 Kindern. Seit 2016 schwankt die Ziffer zwischen 1,54 und 1,59 Kindern. Mehr....

  • Entwicklung der Geburtenhäufigkeit 1980 - 2021

    Verfolgt man die Entwicklung in Deutschland insgesamt sowie in den alten und den neuen Bundesländern (bzw. DDR) im Zeitverlauf, zeigt sich, dass die Geburtenziffern seit Anfang der 1990er Jahre eine weitgehende Konstanz aufweisen. Der Rückgang der Geburtenziffer ab Mitte der 1960er Jahre (Ende des sog. „Baby-Booms“ der Nachkriegszeit) erweist sich als dauerhaft. Der abrupte Einbruch der Geburtenziffer zu Anfang der 1990er Jahre in den neuen Bundesländern steht im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung, die zu einem radikalen Umbruch der ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse in den neuen Bundesländern geführt und die Lebensbedingungen und -planungen der Menschen verändert hat. Mehr....

  • Frauen nach Geburtsjahrgang und Kinderzahl in Westdeutschland 1949 - 1983

    Die Zahl der Kinder je Frau unterscheidet sich zwischen den Alterskohorten zum Teil deutlich. Insgesamt sinken die Anteile der Frauen mit 2 oder mehr Kindern und steigt die Anzahl der Frauen, die kinderlos bleiben, je jünger die Alterskohorte ist. Mehr....

  • Frauen nach Geburtsjahrgang und Kinderzahl in Ostdeutschland 1949 - 1983

    Der Anteil der Frauen, die keine Kinder bekommen haben, ist in Ostdeutschland bedeutend niedriger als in den alten Bundesländern. Mehr....

  • Anteil der Frauen in Deutschland ohne Kinder 2018

    Nach wie vor haben die meisten Frauen in Deutschland Kinder. Der Anteil der Frauen ohne Kinder ist allerdings von Alterskohorte zu Alterskohorte gestiegen. Der Ost-West-Vergleich zeigt zudem deutliche Unterschiede in der Anteilshöhe. Mehr...

  • Frauen mit und ohne Kinder nach Bildungsstand 2018

    In den letzten Jahren hat der Anteil der Frauen mit höheren Bildungsabschlüssen zugenommen. Die jüngeren Kohorten erreichen höhere Abschlüsse als die älteren. Betrachtet man die Kinderzahl der Frauen in Deutschland, die im Jahr 2018 zwischen 45 und 49 Jahre alt sind, zeigen sich unterschiede nach ihrem Bildungsstand. Der Anteil der kinderlosen Frauen steigt mit steigendem Bildungsniveau ebenfalls an. Mehr..

  • Frauen in West- und Ostdeutschland mit und ohne Kinder nach Bildungsstand 2018

    Das Gebärverhalten von Frauen im Alter zwischen 45 und 49 Jahren weist mit Blick auf das Bildungsniveau im Ost-West-Vergleich erhebliche Unterschiede auf. Mehr....

  • Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes 1965 - 2021

    Neben dem Rückgang der Geburtenziffer und dem steigenden Anteil der Frauen, die kinderlos bleiben, hat sich eine weitere wesentliche Veränderung im generativen Verhalten vollzogen. Das Alter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes nahm stetig zu und liegt 2021 bei 30,5 Jahren. Mehr....

  • Neugeborene Kinder von nicht verheirateten Eltern 1990 - 2021

    Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 795.000 Kinder geboren. Die Eltern dieser Kinder waren zu ca. einem Drittel nicht verheiratet. Unterscheidet man zwischen den alten und neuen Bundesländern fallen die großen Abweichungen auf: Der Anteil der nicht-ehelich geborenen Kinder liegt im Osten bei bei über der Hälfte, im Westen bei weniger als einem Drittel. Mehr....

VI. Lebenserwartung

VII. Bevölkerungsentwicklung (Vorausberechnungen)

1. Entwicklung der Gesamtbevölkerung

  • Bevölkerungsentwicklung 1950 - 2060

    Entgegen der häufig geäußerten Auffassung einer sinkenden Gesamtbevölkerung in Deutschland (vor 1990: BRD und DDR) ist die Bevölkerungszahl seit 1950 kontinuierlich angestiegen - auf etwa 83 Mio. Menschen im Jahr 2020. Offen ist, wie stark aufgrund der niedrigen Geburtenziffer in den nächsten Jahrzehnten der Bevölkerungsrückgang ausfällt. Das hängt vor allem von der Zuwanderung ab...

2. Entwicklung der Altersstruktur