Wer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, erhält im Alter eine gesetzliche Rente. Die Höhe der Rente hängt dabei - grob gesagt - vom Einkommen ab und wie viele Jahre jemand in die Rentenkasse eingezahlt hat. Weil sich Männer und Frauen in "typischen Erwerbsverläufen" bekanntermaßen unterscheiden, sind auch die Renten unterschiedlich hoch: Frauen beziehen häufiger niedrigere Renten als Männer.
Aber es zeigen sich auch Veränderungen im Zeitverlauf: Betrachtet man die Zugangsrenten, die also in einem Berichtsjahr neu bewilligt bzw. erstmals ausgezahlt wurden, so hat sich der Anteil der westdeutschen Frauen, die 35 und mehr Versicherungsjahre aufweisen, seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Die neuen Rentnerinnen haben also länger gearbeitet bzw. mehr Rentenanwartschaften erworben als frühere Generationen von Rentnerinnen. Bei den Männern im Osten dagegen ist es umgekehrt: Hier nimmt der Anteil der Rentner mit 35 und mehr Versicherungsjahren im Zeitverlauf langsam ab und liegt sogar unterhalb des Werts der ostdeutschen Frauen.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
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Pflegereport 2026 (DAK)
Klimabedingte Risiken für die Arbeitswelt (Prognos)
Vom Ehegattensplitting zur Kinderförderung (FES)
Ansätze zur sozialen Gestaltung der Klimapolitik in Europa (Zukunft KlimaSozial)
EURES Report on labour shortages and surpluses 2025 (European Labour Authority)
Bedeutung, Hürden u. Potenziale ausländischer Beschäftigung (Bertelsmann)
Altersarmut und Alterssicherung bei Selbstständigen (BuReg)
WSI-Arbeitskampfbilanz 2025 (WSI)
Social policy in the European Union: state of play 2026 (ETUI, Ose)
Einkommensteuerreform: Große Entlastungen kaum finanzierbar (IMK)
Beispielrechnungen zur Wohgeld-"Reform" (Portal Sozialpolitik)
Kontroversen
Sozialstaat 2025 - was ist gesetzlich neu geregelt worden?
Entwicklungen seit 2015
Als Gesamtveröffentlichung:
Sozialstaat 2025 - was ist gesetzlich neu geregelt worden:Entwicklungen der Sozialpolitik seit 2015


