Wenn anhand der Teilzeitquote auf die Leistungsbereitschaft von Erwerbstätigen geschlossen wird, ist das eine recht schlichte Betrachtungsweise. Zielführender ist ein Blick auf die Dynamik in Arbeitszeitintervallen: Der Anteil der Frauen, die max. 19 bzw. 20 Stunden pro Woche arbeiten, ist im Zeitraum 2005-2024 um 13,4 Prozentpunkte zurück gegangen. Dagegen haben Frauen die Arbeitszeit im Bereich um die 30 - 40 Wochenstunden stark ausgeweitet: im Jahr 2024 arbeiteten rund ein Drittel (34 %) aller Frauen in der vollzeitnahen Teilzeit. Dies betrifft wohlbemerkt nur die bezahlte Erwerbsarbeit und nicht die Gesamtheit der bezahlten und unbezahlten Arbeit.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
Abwertung im Betrieb verhindert die Ausschöpfung von Erwerbspotenzialen (HBS)
WSI-Mitteilungen 1/2026: Die Arbeitswelt nach Corona
Soziale Sicherheit 2/2026: Familienpolitik - Jugend ohne Hilfe?
Europäisches Emissionshandelssystem & soziale Gestaltung (Zukunft KlimaSozial)
Migrationsbericht der Bundesregierung 2024 (BAMF)
Mehr Zeit oder mehr Geld? Nutzungsmuster tariflicher Wahloptionen (WSI)
Umschulungsbereitschaft von Geringqualifizierten (IAB)
(Teil)aktualisierte Infografik: X. Kinder- und Jugendhilfe
(Teil)aktualisierte Infografik: IX. Tageseinrichtungen für Kinder
Wohnkosten in der Grundsicherung (IAB)
Selbstständige in der GRV (DRV)
Jahreswirtschaftsbericht 2026 (BMWE)
Kontroversen


