Bekanntermaßen war die staatlich geförderte private Altersvorsorge seit ihrer Einführung vor 25 Jahren nie sonderlich erfolgreich. Zu wenig Menschen haben die Möglichkeit, potenzielle Einkommens- und Schutzlücken der gesetzlichen Rente durch die private Vorsorge zu kompensieren. Die Folge ist ein geringes Einkommen im Alter.
Die staatliche Förderung ist mit dem Altersvorsorgereformgesetz kürzlich neu ausgerichtet worden - mit einer anderen Förderlogik (wer mehr spart, bekommt mehr Förderung) und neuen Finanzprodukten ab dem Jahr 2027. Aber zwei Hauptprobleme werden vermutlich auch zukünftig bleiben: 1. Bei vielen ist heute zu wenig im Geldbeutel, um fürs Alter zu sparen. 2. Viele wissen nichts oder zu wenig von den Fördermöglichkeiten.
Am nächsten Dienstag wird die Alterssicherungskommission ihren Bericht vorlegen und dabei auch Vorschläge für ein Gesamtversorgungsniveau machen. Angesichts der geringen Verbreitung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge: Welche Rolle soll sie zukünftig in der Alterssicherungspolitik spielen? Wie kann sichergestellt werden, dass die Unterschiede zwischen hohen und niedrigen Alterseinkommen nicht weiter zunehmen?
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
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Neuregelungen: Rentenwertbestimmungsverordnung 2026
Entwicklung der Industriebeschäftigung (Bertelsmann)
Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2026 (IMK)
Einsparmöglichkeiten im Bundeshaushalt (ifo-Institut)
Kindertagesbetreuung Kompakt. Ausbaustand u. Bedarfe 2025 (BMBFSFJ)
Körperlich belastende Jobs. Profile, Determinanten u. Folgen (BMAS)
Entwicklung des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland (BuReg)
Leistungsbeziehende: Kontakt mit Jobcentern eher unterstützend (IAB)
Rentenpolitik u. Rentenreformen. Fakten und Argumente (WSI)
Bildung in Deutschland (BuReg)
Aktualisierte Infografiken: VIII. Versorgung von Selbstständigen
Kontroversen


