Schieflage am Ausbildungsmarkt: mehr unversorgte junge Menschen, mehr unbesetzte Stellen
Die klassische Berufsausbildung erfährt in Zeiten der allgemeinen Unsicherheit eine neue Wertschätzung: Ein erlernter Beruf ist eine sichere Basis und eröffnet lebenslange Perspektiven. Unternehmen sichern im demografischen Wandel ihre Fachkräftebasis und verjüngen ihre Belegschaft. Eigentlich ist die Berufsausbildung eine Win-Win-Situation.
Die tatsächliche Entwicklung zeigt jedoch seit Jahren Schieflagen: Jede zehnte Ausbildungsstelle bleibt unbesetzt und gleichzeitig finden viele Bewerber*innen keine Ausbildungsstelle. Insgesamt bildet nur knapp jeder fünfte Betrieb überhaupt noch aus. Ein Ausbildungsfonds - wie es ihn für die Pflege- und Bauberufe gibt - könnte mehr Gleichgewicht in das Ausbildungsgeschehen bringen: Wer ausbildet, wird belohnt. Wer nicht ausbildet, zahlt in die Umlage ein.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
Arbeitskosten und Produktivität (IMK)
Frühverrentung (BuReg)
Transfer 2/2026: Workers as climate actors
Sozialer Fortschritt 3/2026: Wie denken wir den Arbeitsmarkt?
Wirtschaftliche Schwäche hinterlässt Spuren auf dem Ausbildungsmarkt (IAB)
Strukturwandel: Berufe bleiben, Branchen wechseln (DIW)
Teilhabe am Arbeitsmarkt: positive Befunde zur Beschäftigungssituation (IAB)
Kontrollen zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes (BuReg)
Altersarmut und Alterssicherung in den Bundesländern (BuReg)
WSI-Mitteilungen 04/2026
Neuregelungen: Gesetzentwurf zur Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitsförderung
Wie sich der demografische Wandel über 2030 hinaus entwickelt (KAS)
Kontroversen
Sozialstaat 2025 - was ist gesetzlich neu geregelt worden?
Entwicklungen seit 2015
Als Gesamtveröffentlichung:
Sozialstaat 2025 - was ist gesetzlich neu geregelt worden:Entwicklungen der Sozialpolitik seit 2015


