Sozialpolitik aktuell > Politikfelder > Finanzierung, ökonomische Grundlagen > Themenfeld "Finanzierung": Infografiken und Tabellen

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Hans Böckler Stiftung

Finanzierung und ökonomische Grundlagen des Sozialstaates

tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Bilder/Piktogramme/datensammlung_30x30.gif Datensammlung Sozialpolitik & soziale Lage: Infografiken & Tabellen


I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 1991 - 2010
  • Höhe des Bruttoinlandsprodukts insgesamt und je Einwohner 1991 - 2010
    Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, gemessen am Indikator Bruttoinlandsprodukt, ist eine grundlegende Rahmenbedingung für die Höhe und Enwicklungsrichtung der Sozialleistungen. Es lässt sich erkennen, dass das BIP kontinuierlich gestiegen ist; im Jahr 2009 zeigt sich allerdings ein tiefer Einbruch. Mehr...
  • Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts insgesamt und je Einwohner 1991 -2010 (Indexdarstellung)
    Bei den jährlichen Veränderungsraten des Bruttoinlandsprodukts muss der allgemeine Preisanstieg berücksichtigt werden, um beurteilen zu können, wie hoch der Zuwachs real ausfällt. Zu beobachten sind seit 1991 verschiedene Phasen, die die Konjunkturzyklen widerspiegeln. Mehr...
  • Veränderungsraten von Bruttoinlandsprodukt und Sozialleistungen 1992 - 2009
    Vergleicht man die Veränderungsraten der Sozialleistungen mit denen des Bruttoinlandsprodukts, lässt sich eine gegenläufige Entwicklung erkennen. In den Jahren mit hohen Zuwachsraten des BIP verläuft der Anstieg der Sozialleistungen nur moderat. Mehr...

II. Sozialleistungen/Sozialbudget

1. Sozialleistungsquote, Struktur und Entwicklung der Sozialleistungen

  • Sozialleistungsquote 1960 - 2010
    Die Summe aller Sozialleistungen beläuft sich in Deutschland 2010 auf gut 760,6 Mrd. Euro. Der Aussagegehalt dieses Wertes ist allerdings gering, da er keine Angabe darüber umfasst, in welchem Verhältnis die Sozialleistungen zur Größe (Einwohnerzahl) und wirtschaftlichen Leistungskraft des Landes stehen. Mehr...
  • Sozialleistungen nach Leistungsarten/Systemen 2009
  • Sozialleistungen nach Leistungsarten/Systemen 2008
    Das System der sozialen Sicherung in Deutschland weist eine Vielzahl von Leistungen auf. Die Liste reicht von A bis Z, von der Ausbildungsförderung bis zur Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst. Strukturiert man dieses Leistungen nach Systemen wird ersichtlich, warum der deutsche Sozialstaat als Sozialversicherungsstaat bezeichnet werden kann. Mehr...
  • Sozialleistungen nach Leistungsarten/Systemen 1991 - 2008
    Im Verlauf der Jahre seit 1991 hat sich das hohe Gewicht der fünf Zweige der Sozialversicherung nicht verändert. Verschiebungen lassen sich allerdings... Mehr...
  • Sozialleistungen insgesamt, Arbeitgeberleistungen und Entgeltfortzahlung 1991 - 2009
    Die Sozialleistungen sind im Zeitraum zwischen 1991 und 2009 um etwa 70,5% % gestiegen. Einen deutlich unterproportionalen Anstieg weisen allerdings die Arbeitgeberleistungen auf. Mehr...
  • Sozialleistungen nach Funktionsbereichen 2008
  • Sozialleistungsquoten nach Funktionsbereichen 1991-2008
  • Sozialleistungen nach Funktionsbereichen 1991 - 2008
    In Deutschland stellen verschiedene Träger Leistungen für denselben Zweck zur Verfügung, was auf die historisch gewachsene Struktur des Sozialstaates zurückzuführen ist. Mehr...

2. Finanzierungsarten

  • Finanzierungsstruktur der Sozialleistungen nach Arten 1991 - 2008
  • Finanzierungsstruktur der Sozialleistungen nach Arten 1991 - 2009
    Die Leistungseinschnitte und Umorientierungen in der Sozialpolitik spiegeln sich in der Finanzierungsstruktur der Sozialausgaben. Der Anteil, den die Arbeitgeber als Sozialbeiträge leisten ist kontinuierlich gesunken. Mehr...

III. Sozialversicherungsbeiträge

  • Beitragssatzentwicklung in den Sozialversicherungen 1991 - 2011
  • Entwicklung der Beitragssätze in der Sozialversicherung 1970 - 2011
    Die Ausgaben der Sozialversicherung werden im Wesentlichen über Beiträge finanziert und bemessen sich mit einem festen Prozentsatz an den Bruttolöhnen und -gehältern der Arbeitnehmer. Mehr...
  • Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs
    Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, seit der Neuregelung 2003 auch „Mini- Jobs“ genannt, zeichnen sich, ebenso wie die so genannten „Midi-Jobs“, durch besondere Regelungen der Beitragszahlungen zur Sozialversicherung aus. Mehr...

IV. Einkommensteuer: Tarif und Belastungsverlauf

  • Einkommensteuer und Familienleistungsausgleich, Eckwerte 1996 - 2010
  • Entwicklung der Eckwerte im Einkommensteuertarif 1998 bis 2010
    Der Tarifverlauf der Einkommensteuer (dazu zählt vor allem die Lohnsteuer) wird durch Eckwerte bestimmt: Der Grundfreibetrag ist seit 1998 schrittweise angehoben worden, zugleich wurde der Spitzensteuersatz gesenkt. Mehr...
  • Einkommensteuertarif (Grenz- und Durchschnittssteuersatz) 2010
    Die deutsche Einkommensbesteuerung ist durch einen progressiven Steuertarif geprägt. Allgemein bedeutet dies, dass höhere Einkommen einen höheren Steuersatz zahlen müssen als niedrige Einkommen. Mehr...
  • Einkommensteuer: Individual/Grundtarif und Splittingtarif im Vergleich 2010
    Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass Ehepaare gemeinsam veranlagt werden. Die Steuerschuld berechnet sich dabei nach dem sog. Splitting-Verfahren. Das führt immer dann zu großen Steuerersparnissen, wenn die Einkommensdifferenz zwischen den Ehepartnern großt ist. Mehr...
  • Beitrag der Steuerpflichtigen zum Aufkommen der Einkommensteuer 2009

V. Abgabenbelastungen insgesamt

  • Steuer- und Beitragsabzüge im Verdienstbereich zwischen 0 und 6.000 Euro 2010
    Fasst man die Abzüge durch Lohnsteuer und Arbeitnehmerbeiträge zusammen, errechnet sich die Gesamtabgabenbelastung. Wenn mit einem Beschäftigungsverhältnisse mehr als 800 Euro verdient wird (Überschreiten der Mini- und Midi-Job Schwelle), fallen volle Sozialversicherungsbeiträge an, während die Steuerlast zunächst noch gering ist. Mehr... 
  • Durchschnittliche Abgabenbelastungen je Arbeitnehmer 1991 - 2009
    Die Abgaben bei einem Durchschnittseinkommen liegen 2009 bei 35,6% des Bruttolohns. Seit 1991 schwankt die Gesamtabgabenquote, wobei die Belastung durch die Lohnsteuer über der Belastung durch die Arbeitnehmerbeiträge liegt. Mehr...
  • Durchschnittliche Löhne/Gehälter und Abgaben je Arbeitnehmer 1950 - 2009
  • Steuer- und Beitragsabzüge 1991 - 2010, lediger Durchschnittsverdiener
    Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt der Arbeitnehmer liegt nach den Berechnungen des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2010 bei 27.997 Euro jährlich, also etwa 2.333 Euro im Monat... Mehr
  • Steuer- und Beitragsabzüge 1991 - 2010, verheirateter
    Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt der Arbeitnehmer liegt nach den Berechnungen des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2010 bei 27.997 Euro jährlich, also etwa 2.333 Euro im Monat... Mehr
  • Abzugsquoten und Netto-Brutto Relationen bei einem mittlerem Arbeitnehmereinkommen, ledig oder verheiratet, 1991 - 2011

VI. Arbeitskosten & Lohn-/Personalnebenkosten

  • Arbeitskosten, Bruttolöhne und Nettolöhne 1991 - 2009
    Während für die Beschäftigten die Nettoeinkommen entscheidend sind, die ihnen nach Abzug von Steuern und Beiträgen verbleiben, zählen für die Unternehmen die Arbeitsgesamtkosten, in die auch die (steuerfreien) Arbeitgeberbeiträge einfließen. Mehr...
  • Arbeitskosten und Lohnnebenkosten je Beschäftigten im produzierenden Gewerbe 2004 - 2008
  • Arbeitskosten und Lohnnebenkosten im produzierenden Gewerbe, 2004 - 2008
    Der Anteil der Lohnnebenkosten an den gesamten Arbeitskosten ist keineswegs hoch und im Verlauf der letzten Jahre gesunken. Mehr...

VII. Öffentliche Haushalte

1. Ausgaben

  • Entwicklung der Staatsquote 1991 - 2008
  • Ausgaben für Soziale Sicherung im Bundeshaushalt 1999, 2005 und 2009
  • Struktur der Ausgaben des Bundes 2009
    Die Gesamtausgaben des Bundes untergliedern sich in eine Fülle von Einzelausgaben. Allerdings lassen sich Schwerpunkte erkennen. Von herausragendem Gewicht sind die Ausgaben für die Soziale Sicherung, die im Jahr 2009 die Hälfte der Gesamtausgaben ausmachen. Mehr...
  • Struktur der Ausgaben des Landes NRW 1999, 2005 und 2009
  • Ausgaben der Gemeinden 1995, 2000,2005 und 2009
  • Struktur der Ausgaben der Kommunen 2000 und 2009
    Im föderativen Sozialstaat kommt den Kommunen eine wichtige Rolle zu. Sie sind nicht nur zuständig für die allgemeine Daseinsvorsorge, sondern finanzieren auch die Kinder- und Jugendhilfe, die Sozialhilfe und (gemeinsam mit dem Bund) die Grundsicherung/SGB II. Mehr...

2. Einnahmen

  • Einnahmen des Sozialstaates, Eckdaten 2009
  • Aufkommen aus den wichtigsten Steuerarten und Aufteilung auf die Gebietskörperschaften 2000, 2005 und 2009
  • Struktur des Gesamtsteueraufkommens 2009
    Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte (Bund, Länder und Gemeinden) werden zum größten Teil über Steuern finanziert. Trotz einer Vielzahl unterschiedlicher Steuerarten dominieren einzelne Arten das Gesamtsteueraufkommen. Mehr...
  • Struktur der Einnahmen der Gemeinden 1995, 2000, 2005 und 2009
  • Struktur der Einnahmen der Gemeinden 2000 und 2009
    Die kommunalen Einnahmen fließen aus sehr unterschiedlichen Quellen. Im Wesentlichen handelt es sich um Steuern, um Gebühren und Beiträge und um Zweisungen vom Land. Die Zuweisungen und der überwiegende Teil der Steuereinnahmen können dabei nicht von den Kommunen selbst bestimmt werden. Mehr...

3. Gesamtwirtschaftliche Abgabenquote und Staatsquote

  • Steuern und Beiträge in % des BIP 1960 - 2009
    Setzt man das Aufkommen aus den Sozialversicherungsbeiträgen und aus sämtlichen Steuern ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, dann errechnet sich die gesamtwirtschaftliche Steuer- bzw. Sozialbeitragsquote. Im zeitlichen Verlauf sind keine markanten Ausschläge zu erkennen. Einen "Marsch in den Abgabenstaat" gibt es nicht. Mehr...

  • Entwicklung der Staatsquote 1991 - 2009
    Setzt man die Gesamtheit der Ausgaben der öffentlichen Haushalte (einschließlich Sozialversicherungsträger) ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, errechnet sich die Staatsquote. Die Staatsquote hat sich seit Mitte der 1990er Jahre verringert. Der Wiederanstieg im Jahr 2009 ist Ausdruck der Wirtschafts- und Finanzkrise. Mehr...

VIII. Demografische Entwicklung und Belastungsquoten

  • Entwicklung von Wohnbevölkerung, Altersstruktur und demografischen Belastungsquotienten 1960 - 2060
  • Demografische Belastungsquotienten 1960 - 2060
    Die Folgewirkungen des demografischen Wandels lassen sich durch die Größenordnung und die Entwicklungsrichtung von demografischen Quotienten beschreiben Mehr... 
  • Projektion: Bruttoinlandsprodukt, Produktivität und Beschäftigung 2002 - 2040

IX. Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit

  • Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit 2007
  • Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit 2007
    Die Arbeitslosigkeit verursacht Kosten auf individueller wie auf gesamtgesell-schaftlicher Ebene. Mehr...

X. Sozialleistungen & Finanzierung im europ. Vergleich

  • Sozialschutzquoten und Finanzierungsstruktur der Sozialleistungen im europäischen Vergleich >>> Datensammlung: Sozialpolitik in Europa




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